Allgemeine Geschäftsbedingungen
1. Anbieter, Marke und Geltungsbereich
Vertragspartner ist wolfert training coaching consulting, Inhaber Frank Wolfert, Im Frauengrund 2, 96106 Ebern (nachfolgend „Anbieter“). Telefon: +49 (0) 9531 9446477. E-Mail: info@leaders-lounge.de. USt-IdNr.: DE231282578. Die Leistungen werden unter der Angebotsmarke „Leaders Lounge“ erbracht.
Diese AGB gelten für offene und unternehmensinterne Trainings, mehrteilige Programme, Online-Live-Kurse, Coachings, Beratungen, Vorträge und verbundene digitale Unterlagen gegenüber Verbrauchern und Unternehmern. Individuelle Vereinbarungen im Vertrag, Angebot, in der Auftragsbestätigung oder Buchungsbeschreibung gehen vor.
2. Vertragsschluss
Bei einem individuellen Angebot kommt der Vertrag durch fristgerechte Annahme in Textform oder anderweitige übereinstimmende Bestätigung zustande. Bei einer Online-Buchung gibt der Kunde ein verbindliches Vertragsangebot ab; der Vertrag kommt durch ausdrückliche Buchungs- oder Auftragsbestätigung des Anbieters in Textform zustande. Eine technische Eingangsbestätigung ist nur dann Annahme, wenn dies ausdrücklich erklärt wird.
Meldet ein Unternehmen eine andere Person an, sichert es die Berechtigung zur Datenübermittlung zu und informiert die teilnehmende Person über Teilnahmebedingungen und Datenschutz.
3. Leistungen und Leistungsumfang
Inhalt, Format, Termine, Dauer, Veranstaltungsort oder Plattform, Teilnehmerzahl, Unterlagen und Vergütung ergeben sich aus Angebot, Buchungsseite oder Auftragsbestätigung. Ein bestimmter persönlicher, beruflicher oder wirtschaftlicher Erfolg wird nicht geschuldet. Coaching, Training und Beratung ersetzen keine medizinische Behandlung, Psychotherapie, Rechts- oder Steuerberatung.
4. Preise, Umsatzsteuer und Zahlung
Gegenüber Unternehmern werden Preise netto zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer ausgewiesen, sofern kein Bruttopreis genannt ist. Gegenüber Verbrauchern werden Gesamtpreise inklusive Umsatzsteuer ausgewiesen. Zahlungsplan und Fälligkeit ergeben sich aus Angebot, Buchungsseite oder Rechnung; ohne abweichende Regelung ist der Rechnungsbetrag mit Zugang ohne Abzug fällig.
5. Widerruf, Stornierung und Umbuchung
5.1 Verbraucher
Verbrauchern können bei Fernabsatzverträgen gesetzliche Widerrufsrechte zustehen. Eine gesonderte Widerrufsbelehrung und ein Muster-Widerrufsformular werden bereitgestellt, wenn ein Widerrufsrecht besteht. Für einen gewünschten Leistungsbeginn vor Ablauf der Widerrufsfrist gelten die gesetzlichen Regeln.
5.2 Individuelle Inhouse-, Coaching- und Beratungsaufträge
Soweit im Angebot nichts Abweichendes steht, gelten bei Stornierung mindestens 28 Kalendertage vor dem Termin 25 Prozent, 27 bis 7 Tage vorher 50 Prozent, weniger als 7 Tage vorher 75 Prozent und bei Nichterscheinen oder Stornierung nach Leistungsbeginn 100 Prozent der vereinbarten Vergütung. Dem Kunden bleibt der Nachweis eines geringeren Schadens gestattet.
5.3 Offene Veranstaltungen und Programme
Fehlt eine besondere Regelung, werden bei Stornierung bis 28 Tage vor Beginn 50 Prozent und danach 100 Prozent der Teilnahmegebühr berechnet. Ein geeigneter Ersatzteilnehmer kann nach vorheriger Mitteilung benannt werden. Für mehrteilige Programme gelten Nachholung, Ersatztermine, Umbuchung und Kündigung entsprechend der jeweiligen Buchungsbeschreibung.
6. Absage, Änderungen und höhere Gewalt
Offene Angebote können Mindest- und Höchstteilnehmerzahlen haben. Der Anbieter kann aus wichtigem Grund absagen oder verlegen, insbesondere bei Krankheit, zu geringer Teilnehmerzahl, Ausfall von Veranstaltungsort oder Online-Infrastruktur und höherer Gewalt. Angeboten werden ein zumutbarer Ersatztermin oder die Erstattung bereits gezahlter Entgelte für die ausgefallene Leistung. Notwendige und zumutbare Änderungen bleiben vorbehalten, wenn Gesamtcharakter und wesentlicher Nutzen gewahrt bleiben.
7. Online-Veranstaltungen
Teilnehmende sorgen für geeignete Internetverbindung, kompatibles Endgerät und funktionsfähige Audio- und gegebenenfalls Videotechnik. Zugangsdaten sind personenbezogen und dürfen nicht weitergegeben werden. Technische Störungen im Verantwortungsbereich des Teilnehmenden begründen keinen Erstattungsanspruch.
8. Pflichten und Vertraulichkeit
Persönliche und betriebliche Informationen anderer Teilnehmender sind vertraulich zu behandeln. Diskriminierendes, beleidigendes, gewalttätiges oder nachhaltig störendes Verhalten kann zum Ausschluss führen.
9. Unterlagen, Urheber- und Nutzungsrechte
Unterlagen und Inhalte sind urheberrechtlich geschützt. Teilnehmende erhalten ein einfaches, nicht übertragbares Recht zur eigenen Lern- und Arbeitsnutzung. Ohne Zustimmung dürfen Inhalte insbesondere nicht veröffentlicht, verkauft, in eigene Lernplattformen eingestellt, für eigene Trainings verwendet oder an Dritte weitergegeben werden. Eigene Aufnahmen sind ohne vorherige Zustimmung nicht gestattet.
10. Aufnahmen durch den Anbieter
Eine Aufzeichnung von Teilnehmerbeiträgen ist kein Leistungsbestandteil. Identifizierbare Aufnahmen erfolgen nur auf tragfähiger Rechtsgrundlage; erforderliche Einwilligungen werden freiwillig, zweckbezogen und nachweisbar eingeholt. Breakout-Räume werden grundsätzlich nicht aufgezeichnet.
11. Datenschutz
Personenbezogene Daten werden nach den geltenden Datenschutzvorschriften verarbeitet. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung der Website und den jeweiligen Informationen für Teilnehmende.
12. Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz und im Umfang übernommener Garantien. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den typischen vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
13. Aufrechnung und Zurückbehaltung
Aufrechnung ist mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Gegenforderungen möglich. Ein Zurückbehaltungsrecht ist zulässig, soweit es auf demselben Vertragsverhältnis beruht. Zwingende Verbraucherrechte bleiben unberührt.
14. Verbraucherstreitbeilegung
Wir sind weder bereit noch verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
15. Rechtswahl und Gerichtsstand
Es gilt deutsches Recht. Bei Verbrauchern bleiben zwingende Schutzvorschriften des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts unberührt. Für Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen ist der Geschäftssitz des Anbieters Gerichtsstand.
16. Schlussbestimmungen
Rechtserhebliche Erklärungen können in Textform abgegeben werden, soweit keine strengere Form vorgeschrieben ist. Individuelle Vereinbarungen bleiben wirksam. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, gelten an ihrer Stelle die gesetzlichen Vorschriften.
Stand: 6. August 2026
